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Substrateigenschaften

Grundsätzlich sind beim Betrieb von Biogasanlagen die folgenden Arten von Substraten von Interesse:

  • Nachwachsende Rohstoffe (Silage, Getreide, Energiepflanzen);
  • Wirtschaftsdünger (Rinder-, Schweine-, Hühnergülle und -mist);
  • Abfälle (Lebensmittel, Landwirtschaft, Klärschlämme).

Zu den wichtigsten Rohstoffen zählen die so genanten nachwachsenden Rohstoffe (NaWaRos), die speziell für die Verwertung in Biogasanlagen angebaut werden.
In Biogasanlagen für Gülle werden Nawaros häufig als Cosubstrate verwendet, um die Produktivität zu verbessern.
Aufgrund ihrer hohen Gasausbeute zählen Mais bzw. Maissilage zu den beliebtesten Rohstoffen für die Biogasproduktion.
Mehr als 90 % der deutschen Biogasanlagen, die Nawaros verwenden, wählen Maissilage als Fermentationssubstrat.

Enzyme wie MethaPlus® verbessern den Substratabbau
Maissilage besteht zu mehr als 50 % aus Nichtstärke-Polysacchariden. Erst eine enzymatische Aufspaltung macht deren Verwertung durch die Biogas bildenden Mikroorganismen möglich. Das Biogaspotential wird im Wesentlichen durch die Substratart und deren stoffliche Zusammensetzung bestimmt.

Mais als Substrat enthält beträchtliche Mengen an Cellulosen und Hemicellulosen (NSP)
Eine optimale Verwertung setzt jedoch die Zugabe von Enzympräparaten wie MethaPlus® voraus.

Alle wichtigen Substrate für NaWaRo-Anlagen weisen hohe NSP Werte auf.
Diese lassen sich im Fermentationsprozess ohne externe Biokatalysatoren wie Enzyme nur schwer abbauen.

* Nichtstärke-Polysaccharide (Cellulose, Hemicellulose, andere NFEs).

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