1945
Das französische Oberkommando erteilte bereits im September die Bewilligung zur Weiterführung des Betriebes. Der Aufschwung zum wirtschaftlichen Erfolg während der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begann.
1943
Die kaufmännische Abteilung siedelte im August von Berlin nach Grenzach um, die wissenschaftliche zunächst nach Freiburg und im September ebenfalls nach Grenzach.
1942
Für die gewerblichen Mitarbeiter wurde am 14. Juli mit der Unterstützungseinrichtung eine erste, generell gültige Pensionsordnung geschaffen. Für Angestellte waren Pensionsregelungen bereits früher einzelvertraglich geregelt worden.
1941
Mit einer inzwischen stattlich angewachsenen Produktpalette und anfänglich intakter Beschaffungslage von Roh- und Ausgangsmaterialien konnte die Produktion der steigenden Nachfrage von Arzneimitteln folgen.
Im weiteren Verlauf des Krieges litt das Unternehmen jedoch an Versorgungsengpässen durch fehlendes Material, die Einberufung von Mitarbeitern in das Kriegsgeschehen und den dadurch notwendigen Einsatz von ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter eine Anzahl von Fremdarbeitern und zeitweise auch Kriegsgefangenen.
1939
Ende der dreißiger Jahre wurde Roche in Deutschland durch die Einführung zahlreicher Vitaminpräparate bekannt. Dazu zählten u.a. Chinin-Redoxon (Chinin und Vitamin C), Ephynal (Vitamin E), Synka-Vit (Vitamin K), Beflavin (Vitamin B 2 ), Benicot (Nikotinsäureamid = Vitamin PP).