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Wir über uns

Standort Grenzach: Meilensteine 1946 - 1897

1945
Das französische Oberkommando erteilte bereits im September die Bewilligung zur Weiterführung des Betriebes. Der Aufschwung zum wirtschaftlichen Erfolg während der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begann.

1943
Die kaufmännische Abteilung siedelte im August von Berlin nach Grenzach um, die wissenschaftliche zunächst nach Freiburg und im September ebenfalls nach Grenzach.

1942
Für die gewerblichen Mitarbeiter wurde am 14. Juli mit der Unterstützungseinrichtung eine erste, generell gültige Pensionsordnung geschaffen. Für Angestellte waren Pensionsregelungen bereits früher einzelvertraglich geregelt worden.

1941
Mit einer inzwischen stattlich angewachsenen Produktpalette und anfänglich intakter Beschaffungslage von Roh- und Ausgangsmaterialien konnte die Produktion der steigenden Nachfrage von Arzneimitteln folgen.

Im weiteren Verlauf des Krieges litt das Unternehmen jedoch an Versorgungsengpässen durch fehlendes Material, die Einberufung von Mitarbeitern in das Kriegsgeschehen und den dadurch notwendigen Einsatz von ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter eine Anzahl von Fremdarbeitern und zeitweise auch Kriegsgefangenen.

1939
Ende der dreißiger Jahre wurde Roche in Deutschland durch die Einführung zahlreicher Vitaminpräparate bekannt. Dazu zählten u.a. Chinin-Redoxon (Chinin und Vitamin C), Ephynal (Vitamin E), Synka-Vit (Vitamin K), Beflavin (Vitamin B 2 ), Benicot (Nikotinsäureamid = Vitamin PP).

Werksareal 1935

Werksareal 1935

1936
Beginn der industriellen Vitamin-C-Produktion.

Dank der guten Geschäftserfolge führte Grenzach die Gewinnbeteiligung in Form einer Sondergratifikation für die Belegschaft ein.

1934
Mit dem Syntheseverfahren von Tadeusz Reichstein gelang es erstmals, Vitamin C in einer Jahresproduktion von 50 kg herzustellen.

Es folgten die Synthesen weiterer wasserlöslicher Vitamine, namentlich B1, B2 und B6. Zur Behandlung von Vitamin-C-Mangel wurde das Präparat Redoxon-C auf den Markt gebracht.

Redoxon

1929
Gründung des Gesellschaftssitzes in Berlin.

1923
Bei rasanter Geldentwertung durch die Hyperinflation wurde ein Rekordumsatz von 469 Trillionen Mark ausgewiesen. Roche zahlte den Mitarbeitern monatlich zwölf bis 20 Schweizer Franken für den Kauf von Lebensmitteln in Basel.

1914
Zu jener Zeit war Grenzach bereits zu einer bedeutenden Konzernproduktionsstätte herangewachsen und beschäftigte 70 Arbeiter und Angestellte. Das nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs erlassene Exportverbot von chemischen Produkten unterbrach jedoch die Versorgung des Konzerns von Grenzach aus. Entsprechend ging die Produktion zurück.

1911
Einführung von Jodostarin : Ein organisches Jodpräparat zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen erweiterte die noch bescheidene Produktpalette.

Aufnahme aus dem Jahr 1911, Fabrikationsgebäude Bau1

Aufnahme aus dem Jahr 1911, Fabrikationsgebäude Bau1

1909
Pantopon , ein Präparat aus den Gesamtalkaloiden des Opiums (Schlafmohn), welches gegen schwerste Krampf-, Schmerz- und Angstzustände entwickelt wurde, stieß auf große Nachfrage und war bis 1985 im Handel (= 76 Jahre).

1904
Die Einführung von Digalen , einem aus der Fingerhutpflanze gewonnenen und erstmals standardisierten Herzmittel, erbrachte neben weiterem geschäftlichen Erfolg die wissenschaftlich fundierte Anerkennung in der Ärzteschaft.

1898
Mit Sirolin Hustensirup wurde ein erster bedeutender Erfolg erzielt. Nach einer anfänglichen Jahresproduktion von 700 Flaschen konnten im folgenden Jahr bereits 33.000 verkauft werden.

1897
Bereits neun Monate, nachdem Fritz Hoffmann sein Unternehmen in Basel gegründet hatte, war auch ein erstes Fabrikgebäude zur Herstellung von Arzneimitteln in Grenzach errichtet worden.

Am 23. Juni 1897 wurde die deutsche Niederlassung beim Registergericht in Lörrach eingetragen. Zunächst stellte der Betrieb mit sieben Mitarbeitern das Wundantiseptikum Airol her.

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