Wann wird der Delvotest im Milcherzeugerbetrieb eingesetzt?

Hemmstoffe in der Milch zu vermeiden, ist für jeden Milcherzeuger ein
wirtschaftliches Erfordernis!
Jeden Tag behandeln Milcherzeuger
kranke Tiere oder setzen präventiv Antibiotikabehandlungen ein
(Trockenstellung). Jeden Tag besteht somit auch für die
Milcherzeugerbetriebe die Gefahr, dass die Milch mit Rückständen kontaminiert
wird. Antibiotikarückstände in der Milch können zu hohen finanziellen Strafen
führen. Zudem wird von den Milcherzeugern auch immer öfter gefordert, dass sie
den Preis für das gesamte Volumen des von ihnen kontaminierten
Tanksammelwagens erstatten sollen.
Beugen Sie vor - kontrollieren Sie Ihre Milch mit Delvotest!
Angesichts dessen, was finanziell durch Strafabzüge auf dem Spiel steht,
müssen Milcherzeuger vorbeugende Maßnahmen einleiten, um Ihr Einkommen zu
sichern. Der Milcherzeuger muss seine Prävention verstärken und
Kontrollmaßnahmen einführen: einen mit dem Veterinär abgestimmten Plan für
einen nachhaltigen Antibiotikaeinsatz, die Einhaltung der Behandlungspläne und
Wartezeiten, die Einführung von Maßnahmen zur Krankheitsprophylaxe.
Eine parallelele Prüfung der Milch auf enthaltene Hemmstoffe - zum Beispiel
mit dem Delvotest - sorgt zusätzlich für Sicherheit.
Kontrollieren Sie Ihre Tankmilch und vermeiden Sie so Strafen!
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Lösung 1. In vielen Ländern entscheiden sich die Milcherzeuger, ihre Milch vor
der Auslieferung selbst zu testen. So gewährleisten sie die vollständige
Sicherheit.
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Lösung 2. Andere Milcherzeuger testen ihre Tankmilch nur in Zweifelsfällen,
wenn z.B. die Gefahr besteht, dass eine behandelte Kuh gemolken wurde) oder zu
bestimmten Zeiten, wenn ihr Betrieb mehr als üblich gefährdet ist (hohe Zahl
von Tieren, die sich gerade in Behandlung befinden, viele Kalbungen etc.).
Testen Sie die Milch behandelter Tiere und vermeiden Sie so eine
Kontaminierung des Tanks!
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Lösung 1. In manchen Ländern fordern die Behörden zur stärkeren Prävention die
Milch aller behandelten Tiere am Ende der Wartezeit, aber nie davor, zu
testen. Die Verwendung des Tests darf auf keinen Fall zum Ziel haben, die
Absetzfrist, die ja die maximale Sicherheit gewährleisten soll, zu verkürzen.
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Lösung 2. Bei der Behandlung ihrer Tiere müssen die Milcherzeuger mit ihren
Veterinären häufig auch Lösungen für unübliche Situationen finden: längere
Behandlungen, geänderte Dosierungen etc. Bei jeder Änderung des
Behandlungsplanes muss zur Vermeidung von Risiken auch die Wartezeit
entsprechend angepasst werden. Aus Gründen der Sicherheit kann es zudem ratsam
sein, die Milch nach Ablauf der vom Veterinär festgelegten Wartezeit mit
Delvotest zu testen.
Weltweit empfehlen Industrie oder Behörden, direkt in den Milcherzeugerbetrieben zu testen
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In Belgien
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Das QFL-Programm (ähnlich der französischen Charta der guten Verfahrenspraxis)
fordert explizit, einen Test zur Untersuchung der Milch auf Rückstände
einzusetzen.
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In den Vereinigten Staaten
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Ein Programm mit dem Namen "Inhibitor risk prevention in 10 points"
(Hemmstoffrisikoprävention in 10 Punkten) fordert, dass die Milcherzeuger in
bestimmten Fällen in der Lage sein müssen, die Milch von behandelten Tieren zu
testen.
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In Kanada
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Mit einem HACCP-Ansatz wurden Empfehlungen zum Einsatz von Tests für Milch
formuliert (
www.dairyinfo.gc.ca/ccilqlf8.htm). Milch muss in folgenden Fällen getestet
werden:
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Testen von Einzelgemelken:
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bei nicht weisungsgemäß behandelten Tieren
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bei Kühen, die vor dem Termin gekalbt haben
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bei neu gekauften Tieren, die zum ersten Mal im eigenen Betrieb gemolken werden
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bei Färsen, die vor dem Kalben behandelt wurden
Testen von Hoftankmilch:
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wenn die Kühe von einer anderen als der üblicherweise damit betrauten Person
gemolken wurden
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wenn kontaminierte Milch in den Tank gelangt sein könnte: machen Sie es sich
zur Gewohnheit, jeden Tank vor dem Sammeln zu testen
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