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Elektrische Eigenschaften von Stanyl®

Zu den Hauptfunktionen von Stanyl bei E&E-Anwendungen zählt die elektrische Isolierfähigkeit. Die Isolierfähigkeit eines thermoplastischen Materials kann auf verschiedene Weise beurteilt werden:

  • Das Material leitet den Strom gleichmäßig durch sich hindurch oder entlang der Oberfläche.
    Bezugseigenschaften: Durchgangswiderstand und Durchschlagfestigkeit
  • Das Material bricht zusammen, und es bilden sich Leiterpfade durch den Körper hindurch.
    Bezugseigenschaften: Durchschlagspannung und Durchschlagfestigkeit
  • Die Oberfläche wird durch das elektrische Feld, durch Lichtbögen und(oder Verschmutzung allmählich degradiert, und es bilden sich Leiterbahnen in der Oberfläche.
    Bezugseigenschaften: Lichtbogenwiderstand, Kriechwegbildung bei Hochspannung und Kriechstromfestigkeitsindex
  • Wärme, verursacht durch eines der vorgenannten Phänomene oder ausgehend von anderen Stromquellen, führt zur Entzündung des Materials.
    Beständigkeit gegen Glühdraht- und Hochstrom-Lichtbogenzündung
  • Die Kombination von Metall, Isoliermaterial, Feuchtigkeit und Verschmutzung verursacht spezifische chemische oder physikalische Abbauprozesse.
    Bezugseigenschaft: Elektrolytische Korrosion
  • Auswirkungen von Wechselstrom, wie Polarisierung bzw. Stromverlust und elektronisches Rauschen oder Energieverlust durch Umwandlung in Wärme.

    Bezugseigenschaften: Dielektrizitätskonstante, Verlustfaktor oder Verlustindex

Die effektiven Werte der vorgenannten elektrischen Eigenschaften hängen vom jeweiligen Materialtyp, von der Temperatur und dem Feuchtegehalt ab. Bei Stanyl bleiben sie generell auch unter erhöhter Wärmeeinwirkung ausreichend stabil für kritische Anforderungen. Detaillierte Informationen hierzu sind in unserer Produktdatenbank sowie auf der UL-Website im Internet erhältlich.

Darüber hinaus bietet Stanyl niedrige und stabile Dielektrizitätskonstanten bei hohen Frequenzen – entscheidend für Steckverbinder in der heutigen Informationstechnologie. Bei Feuchtigkeitsaufnahme kann die Dielektrizitätskonstante zunehmen, wobei dieser Effekt nur bei niedrigen und nicht bei den hohen Frequenzen beobachtet wird, wie sie im Betrieb aktueller und kommender IT-Ausrüstung typisch sind (siehe Bild unten). DSM hat im Rahmen des Stanyl-Portfolios eine Reihe von Materialien entwickelt, einschließlich besonders leicht fließender (High Flow) Typen, die ausgezeichnete Leistungseigenschaften für E&E-Anwendungen mit hervorragendem Langzeitverhalten vereinen.


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Niedrige und stabile Dielektrizitätskonstante von Stanyl bei hohen Frequenzen

Produktdatenbank