Stanyl® bietet herausragende tribologische Eigenschaften gegenüber anderen HochleistungsthermoplastenStanyl zeigt ausgezeichnete Abrieb- bzw. Verschleißfestigkeit und übertrifft hierin in den meisten Fällen, insbesondere aber bei erhöhten Temperaturen und/oder Drehmomenten bzw. Belastungen, die Mehrzahl der übrigen technischen oder Hochleistungsthermoplaste. Auch wenn die Standardtypen dieser Materialien recht ähnliche Reibungskoeffizienten besitzen, ist Stanyl leistungsfähiger. Dies liegt hauptsächlich an seiner höheren PV-Grenze, die erhöhte Drücke bzw. Geschwindigkeiten zulässt. Wo andere Materialien unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen (hohe Temperaturen, Belastungen und Geschwindigkeiten, chemisch aggressive Umgebung, Vibrationen) aufgrund ihrer Aufschmelzneigung unter Reibungswärme (PA6, POM), Sprödigkeit (PPS, PPA), geringen Steifigkeit bei erhöhten Temperaturen (POM, PPS, PA6, PA66, PPA) oder hohen Abriebempfindlichkeit (PPS) versagen, erweist sich Stanyl als weitaus robuster und zuverlässiger (siehe nachstehende Grafiken). Darüber hinaus sind modifizierte Stanyl-Typen in unverstärkter und glasfaserverstärkter Ausführung mit noch besseren Verschleißeigenschaften lieferbar. Glatte und zähe Oberflächen, Steifigkeit bei erhöhten Temperaturen, hoher Schmelzpunkt sowie hohe Beständigkeit gegen Ermüdung, Vibrationen, Spannungsrissbildung, Öle und Fette prädestinieren Stanyl für Formteile mit Gleitflächen, wie Ventilstößelführungen, Kettenspanner (siehe Bild unten rechts), Zahnräder, Buchsen und Druckscheiben.
Stanyl im Vergleich mit PA66 und POM im Taber-Abriebtest (ASTM D1044) |







